Integration ist ein Vorteil für Migranten/Flüchtlinge und für Einheimische

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Warum ist Integration schwierig? Was berücksichtigen wir noch nicht?

Einheimische idealisieren Flüchtlinge und Migranten als "schwache Gruppe" von Menschen, die durch Hilfe und Unterstützung sich dankbar und unkrtitisch Integrieren kann. Migranten und Flüchtlinge idealisieren die "reichen, in Freiheit lebenden Deutschen als Erste-Welt-Menschen, bei denen alles besser ist".


Beispiel: Eine Patientin erzählt überrascht: "ich wusste nicht, dass "Deutsche" sehr viel lästern über einander. Auf der Arbeit erfahre ich wie die Mitarbeiter sehr oft über Nicht-Anwesende herziehen.
Ich frage: "Wie war es denn in Syrien. Haben die Menschen dort nach ihren Erfahrungen nicht geläster?

Die Patientin: "Doch. Aber wir sind die "Dritte-Welt"; dort ist das normal. Aber hier ist die "Erste-Welt": Das habe ich nicht erwartet".


Enttäuschung, Ratlosigkeit, Kulturschock, Parallelgesellschaften:
Doch bald erkennen beide Seiten, dass ein Flüchtling nicht nur Opfer und Hilfesuchender ist, und dass die "reichen Deutschen" auch Probleme wie alle Menschen auf der Welt haben.

Hier erfährt man also, dass jeder Mensch eine Persönlichkeit hat, die viel mehr ist, als sein Verurteil bzw. Vorwissen.

Doch beide wissen kaum über die Persönlichkeiten, Werten, Normen und Lebensaspekten des "Fremden" Flüchtling oder Deutscher und erleben die enormen Unterschiede als Kulturschock.


Schwierige Dynamik:

Die Interaktion zwichen zwei Personen aus diesen zwei Kulturkreisen ist deshalb schwirig, weil

- beide nicht wissen worin sie sich unterschieden,

- beide nicht wissen, dass diese Unterschiede aufgrund politischer und sozialer Entwicklungen und Situationen entstanden: D.H. beide haben legitime Gründe dafür


- jeder beim anderen etwas sicht, was er nicht findet (z.B. suchen Migranten nach Ersatz für die hinterlassene Großfamilie, aber finden das nicht in Deutschland)

- Integration somit bedeutet, dass ein Mensch sich oft zum Gegenteil seiner bisherigen Persönlichkeit verändern solte

- Wir vor einder Angst haben: Migranten haben Angst vor der Einsamkeit; Einheimische wollen nicht zum kollektiven denken zurück gehen