Vita-Dr. Adel Yusuf

Interkulturelle Psychotherapie für Flüchtlinge und Migranten

Für arabisch-sprachige Flüchtlingen und Migranten aus asiatischen, afrikanischen und südamerikanischen Ländern

Viele Flüchtlinge sind traumatisiert. Es ist nicht nur die schreckliche Erfahrung mit Krieg, oder der Verlust der vertrauten Umwelt, Familie, Arbeit, Zuhause usw, sondern auch der kulturelle Schock mit einer völlig unterschiedlichen, neuen Welt.  

Alle dieser Aspekte zusammen, stellen eine enorme psychische Belastung für Flüchtlingen und auch für viele Migranten.


Warum ist eine interkulturelle Psychotherapie wichtig?


In anderen Kulturen, bspw. asiatischen, afrikanischen und südamerikanischen Ländern, gilt ein Mensch als "gesund oder glücklich" , wenn er lebenslang von seiner Familie und sozialem Umfeld abhängig bleibt.

In nordwestlichen Kulturen zielt die Psychotherapie u.a. darauf hin, dass der Mensch unabhängig werden sollte.

Viele Migranten und Flüchtlinge fühlen sich in einer solchen Psychotherapie nicht verstanden, respektiert und akzeptiert, weil sie mit ihren bisherigen Werten und Normen, bzw. Persönlichkeitsstruktur als "auffällig" angehen werden. Dabei beharren sie auf diese Werte, weil sie sie für ihr Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen, oder innere Sicherheit brauchen.


Eine Interkulturelle Psychotherapie berücksichtigt daher nicht nur die individuellen, biografischen Erfahrungen, sondern auch die kulturellen Aspekte, die Flüchtlinge und Migranten mit sich tragen. 


Sprachen: Arabisch, Englisch, Deutsch, Herbraäisch